Nach der Hochzeit, sollen die Zwei unbedingt wieder nach Südtirol. Maschinen, Technik und Hilfsstoffe müssen gekauft werden. Auch Samen für Futter, um das dort wachsende Futter noch anzureichern. Vorerst müssen sie sich erkundigen, welche Pflanzen sich für ihre Umgebung eignen. Die Auswahl ist nicht besonders groß. Es geht auch um Bewässerung und Wasserverluste. Brunnen sind schon geeignet. Aber, der Verlust von Wasser durch Verdunstung ist zu hoch. Das Wasser käme zwar in Form von Wolken und Regen wieder. Leider nicht dort, wo es gebraucht wird.
Die Zwei müssen also gut verdienen, um die nötigen Investitionen tätigen zu können. Zur Not, müssen noch andere Familienmitglieder helfen. Viola kommt zu Wort. Sie gibt zu verstehen, Mehr ist von ihr aus nicht möglich. Alle schauen sich untereinander an. Das Thema bleibt erst mal ungeklärt.
Garbor telefoniert mit Andreas und sagt, sie kommen in dieser Woche. Andreas fällt ein Stein vom Herzen.
„Ich habe euch ein größeres Zimmer gerichtet. Wenn du noch Zwei von eurer Sorte hast, bringe sie mit.“
Das gibt Garbor natürlich zum Besten in der Runde.
„Das merken wir uns“, sagt Attila.
„Mach dir nicht zu viel Hoffnung“, antwortet Garbor. „Das ist bedeutend härter als unser Leben hier.“
Attila beruhigt sich schnell wieder. Er hat Garbor in die Augen geschaut. Der Blick allein, hätte gereicht.

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