Beschreibung
Leseprobe
Die Kollegen haben die Ware nicht beschlagnahmt. Marco fordert das noch. „Die Waren müssen noch kontrolliert werden. Wegen Rauschgift.“
Gina will das nicht glauben. Ihr ging es um den feinen Duft, sagt sie.
Capitano Rolfo leitet die Untersuchung in Brescia.
„Die Lotionen und das Öl sind wahrscheinlich Rauschgift haltig. Das müssen wir beschlagnahmen. Was haben sie dafür bezahlt?“
„Gar nichts. Das hat uns ein Freund gegeben.“ „Wie heißt der Freund?“
„Markus, glaub ich.“
„Wo ist er?“
„Er wollte mit meinem Auto in die Stadt fahren. Er ist ein guter Freund. Ich habe ihm die Schlüssel gegeben.“
„Wir brauchen die Targa.“
Gina verrät die Autonummer. Die Suche beginnt von Neuem.
In der Stadt läuft ein Großeinsatz. Alle Streifen suchen Markus. Die Kameraüberwachung sucht in den Aufnahmen und Live. Bisher nichts.
„Der ist weg. Er will Nika beseitigen“, sagt Marco. Er warnt Toni.
Toni verabschiedet sich von den Frauen. Leicht erregt. Etwas müde und angeschwippst. Die Frauen haben ihn überfordert. Er duscht und versucht, Frische zurück zu gewinnen. Veronika kocht Kaffee. Eher Mokka. Toni soll kalt ohne Duschgel duschen. Die Frauen amüsieren sich über die optische Wirkung.
„Eispickel!“, rufen sie lachend.
„Eigentlich gibt es nichts zu lachen“, antwortet Toni. „Nika ist in akuter Gefahr. Ihr damit auch.“
korr
Francesco bringt Nika bei sich in der Wohnung unter. Dort warten zwei Carabinieri. Die bewachen Nika.
Toni bleibt auf dem Parkplatz. Er legt sich ins Auto. Monika ist im Bad des Zimmers. Sie lässt es drei Mal klingeln, wenn Markus ins Zimmer kommt. Das Telefon ist stumm gestellt. Auch die Vibration.
Drei Stunden vergehen, Markus kommt nicht. Der Parkplatz räumt sich. Die Gäste gehen. Bis auf ein paar Stammgäste. Die versammeln sich bei Maria an der Bar. Maria gibt schon das zweite Gratisgetränk. Auf die Art wehrt sie die Balzversuche ihrer Stammgäste ab. Die würden schon gern mit ihr ein neues Weinfass anstechen. Francesco will Abrechnen gehen im Büro. Das Büro ist gleich hinter der Rezeption. Im Büro sitzt Jemand. Er sieht es durch die Milchglastür. Francesco ruft Maria. Maria sagt es ihren Stammgästen. Sie möchte mal zu Francesco ins Büro kommen. Sie gehen alle gemeinsam zu Francesco ins Büro. Dort sitzt ein deutscher Gast. Der möchte reklamieren und den Zimmerpreis herunter handeln.
„Ich habe gerade die Carabinieri im Haus. Bei denen können Sie ihre Reklamation vortragen.“
„Ich zahle dann mal“, antwortet der Deutsche in Deutsch.
„Die Carabinieri verstehen Sie nicht.“ Der Deutsche legt zwanzig Euro Trinkgeld.
„Reicht das?“
„Pronto“, antwortet Francesco. „Gute Heimreise! Beehren Sie uns mal wieder.“






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