
Zwischenzeitlich rücken bereits die maskierten Schlägertruppen aus Vicenza ein. Die Schläger sind aus der gesamten EU rekrutierte Kriminelle, die dort im Auftrag der EU Diktatoren, ihrem Gewerbe nachgehen. Zum Glück müssen die nichts rauben. Die sind bekannt dafür, auch diverse Schaufenster- und Autoinhalte zu plündern. Natürlich zur Gehaltsaufbesserung. Man könnte fast denken, die bekommen nichts für ihre Prügelattacken.
Die verteilen sich gerade auf der Rittner Straße und auch auf dem Silvius Magnago Platz. Sie reisen in neutral aussehenden Bussen und schwarzen Transportern an. Man könnte fast denken, auf dem Magnago-Platz sind die Rittner Festtage geplant. Es gibt aber einen Unterschied. Der Aufmarsch ähnelt eher Ritterfestspielen.
Die Crispistraße wollen sie inzwischen sperren für die neu eintreffenden Senioren. Die Senioren kennen sich aber aus dort. Die Schleichwege sind den Schlägern noch unbekannt und deswegen nicht gesperrt. Das soll sich in Kürze ändern. Offensichtlich ist den Initiatoren des Aufmarsches die Gesamtsituation nicht bewusst. Die Senioren haben neben den RAI – Angestellten, fünf und dreißig Abgeordnete als Geiseln. Wie aktuell scheint, kann man anders mit den Leuten nicht reden.
Werner, der Ultner Ortspolizist, bietet sich als Verhandlungsführer an. Er glaubt, sich mittels der Uniform vom Rest der Senioren, deutlich sichtbar, etwas abzuheben.
Rainer der Ortspolizist und Silvio, der Finanzcarabinieri, wollen Werner begleiten. Drei Uniformen werden besser wahrgenommen von der EU-Gestapo. Die Senioren auf dem Platz bilden eine Gasse. Die Drei können sich jetzt zu dem Bus bewegen, der scheinbar die Einsatzzentrale der Gestapo stellt. Die Tür öffnet sich und zwei Männer in schwarzen Uniformen treten den Dreien entgegen. Alle Senioren auf dem Platz verfolgen mit Augen und Ohren das Geschehen so gut sie können.
Der Gestapoführer aus Vicenza stellt sich vor.
„Hermann G.. Ich spreche Deutsch. Ich bin wegen Unruhen von ein paar Abgeordneten hier her gebeten worden.“
Werner antwortet: „Ich bin Gemeindepolizist aus dem Ultental. Wir sind hier, um mit unseren Südtiroler Abgeordneten zu reden. Wir benötigen keine EU für die Klärung Südtiroler Probleme, Herr Hermann. Wir werden auch von der RAI dabei gefilmt. Sie auch. Die Welt sieht uns gerade zu.“
Wie scheint, hat Hermann G. den deutlichen Hinweis verstanden. Er verabschiedet sich in den Bus. Dort telefoniert er recht laut. Werner und Silvio verstehen nur „Beschluss“ und „schriftlichen Befehl“. Danach hören sie die Befehle, den Platz und das Umfeld sofort zu räumen.
„Uns fehlt ein Befehl für diese Aktion“, sagt Hermann G..
„Irgendwer muss sie aber in Gang gesetzt haben“, antwortet Werner.
„Ich erfahre jetzt, das ist eine Übung“, entgegnet Hermann G.. „Unser General hat uns zurück geordert. Wir sollen nach Brescia. Da scheint ein Übermittlungsfehler vorgelegen zu haben.“
„Das glaub ich gerne. Bei dem deutschen Personal“, antwortet lachend Werner.
Korr0601261940

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