Rosis Eltern leben in ihrem Seniorenheim, in dem sie dient. Ihren Papa – Peter geht es nicht gut. Er hatte auf der Alm mit den Tieren mehrere Unfälle. Ein Arm und ein Bein sind sehr schwer geschädigt. Beide Eltern empfangen Sozialhilfe. Bis auf ein winziges Taschengeld, haben sie nichts.
Sie sind zusammen Außenseiter und werden von den andere Heimbewohnern eher als Schmarotzer empfunden. Mama Doria hilft in der Küche und bei der Hausordnung. Trotzdem werden die Zwei von den Mitbewohnern als minderwertig und teilweise dreckig bezeichnet. Rosi hat durch ihre Tätigkeit die Möglichkeit, ihre Eltern täglich zu sehen und ihnen warme Worte zu spenden. Auf die Art, umgehen die Drei die Einsamkeit der Armut.
Die Weiße Tulpe ist ein Seniorenheim der unteren Preisklasse. Das Partnerheim – Gloria ist ein Heim der gehobenen Preisklasse. Den Unterschied machen die jeweiligen Gebühren für die zwei Heime. Die Weiße Tulpe kostet monatlich drei Tausend. Die Gloria fast das Doppelte – fünf Tausend und fünf Hundert. Allgemein wird die Pension genutzt, den größten Teil der Kosten zu tragen. Den Rest zahlen die Familienmitglieder.
Die gesellschaftliche Spaltung wird sichtbar bei den Besuchern der Eltern. Ganz arme Leute werden nie oder selten besucht. Die mittlere Klasse recht regelmäßig von Familien der Handwerker und Kleingewerbler. Die gehobene Klasse im Gloria wird eher von staatlich Bediensteten und deren Familien besucht. Rosi kennt beide Häuser. Die weiße Tulpe steht mitten im Ort. Parkplätze sind kostenpflichtig. Die Gloria befindet sich auf einen Grundstück am Ortsrand. Parkplätze sind frei für Besucher und Bestandteil der Liegenschaft.

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